Von Storch fordert Distanzierung von Scharia

Von Michael Stürzenberger
(Anm. d. Redaktion: in diesem Beitrag möchten wir im besonderen auf das Video mit Ayman Mazyek hinweisen, welches in jeder Hinsicht  beachtlich ist.)

In ihrem Interview mit der stellvertretenden AfD-Vorsitzenden Beatrix von Storch stellte die WELT hauptsächlich Fragen zum Islam. Dies scheint das Thema zu sein, das momentan Medien, Politik und auch das Volk geradezu elektrisiert. Von Storch fordert dabei von den islamischen Verbänden eine Distanzierung von der Scharia. Diese wichtige Maßnahme zur Entschärfung des Islams hatte der Landesverband der Bayerischen Aleviten bereits im Jahr 2013 an die Öffentlichkeit gebracht, indem er eine Verzichtsforderung auf die Scharia veröffentlichte. Damit wären neben dem islamischen Gesetz auch der weltliche Machtanspruch unter Zuhilfenahme kriegerischer Methoden, die Minderwertigkeit Andersgläubiger und die Unterdrückung der Frauen außer Kraft gesetzt.

Aus dem Interview:

Die Welt: Wo zeigt der Zentralrat der Muslime einen politischen Herrschaftsanspruch?

von Storch: Beispielsweise stellen sich die Islam-Verbände nicht deutlich gegen die rechtsrelevanten Teile der Scharia als weltliches Gesetz, sowohl im Strafrecht als auch im Zivilrecht, etwa bei den Regeln für Ehescheidungen oder der Rolle der Frau.

Die Welt: Der Zentralrat stellt das Bürgerliche Gesetzbuch nicht infrage.

von Storch: Die Islam-Verbände distanzieren sich aber nicht ausdrücklich von den zivilrechtlichen Aspekten der Scharia, und wir wollen von ihnen zum Beispiel hören, dass sie das deutsche Zivilrecht auch dann anerkennen würden, wenn sie in Deutschland das Sagen hätten.

Genau das ist der Punkt: Wenn sich Moslems aufgrund demographischer Veränderungen in ein paar Jahrzehnten in der Mehrheit empfinden, ist es ihre Pflicht, den Islam an die Macht zu bringen und dem Gesetz ihres Gottes Allah Geltung zu verschaffen. Momentan versuchen sie den naiven Ungläubigen etwas von einem Bekenntnis zur Demokratie und zum Grundgesetz vorzufaseln, um damit quasi Beruhigungspillen zu verabreichen. Aber der Islam ist nicht gekommen, um Teil der Demokratie zu werden, die er rundweg ablehnt, sondern um zu herrschen. Für die Zeit der Machtlosigkeit ist die Täuschung der vorgeschriebene Weg, um die Ungläubigen hinters Licht führen und über die wahren Ziele im Unklaren zu lassen.

Die Antworten der islamischen Verbände werden daher als schwammige Nebelkerzen daherkommen. Von Aiman Mazyek, dem Vorsitzenden des Zentralrates der Moslems, ist ohnehin keine ehrliche Aussage zu erwarten. Der quasi Berufslügner hatte Anfang des Jahres in der TV-Talksendung Maischberger sogar geleugnet, dass die Internetseite „islam.de“ etwas mit dem Zentralrat zu tun hätte, obwohl das offensichtlich Fakt ist:

Dass sich Mazyek seit Jahren in einer Dauer-Lügeschleife befindet, um den direkten Zusammenhang von Islam, Gewalt und Terror abzustreiten, ist ein alter Hut. Aber dass er einen ganz offensichtlichen Umstand wie die Vernetzung mit dieser Internetseite verleugnet, ist geradezu dreist. Er schätzt seine ungläubigen Gegenüber wohl nicht nur als minderwertig, sondern wohl auch als hochgradig dämlich ein.

Es kann nur einen Umgang mit diesen Taqiyya-Spezialisten geben: Man muss sie zwingen, den Verzicht auf die Scharia für alle Zeiten gültig in Schriftform festzuhalten. Ein solch unterschriebenes Dokument ist etwas anderes als unverbindlich Dahergefaseltes. Damit sind sie in der Verpflichtung, und damit hätten sie sich unmissverständlich festgelegt.

Hier das gesamte Interview mit Beatrix von Storch in der WELT, in dem es auch um das Verhältnis zum Front National und die Fraktionen im EU-Parlament geht.

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