Münchner Medien bauen jungen Imam für neues Islamzentrum auf

Von MICHAEL STÜRZENBERGER
Nachdem es mit Imam Bajrambejamin Idriz und seinem riesigen Europäischen Islamzentrum in München nicht geklappt hat, versuchen Medien, Politiker und Kirchenfunktionäre nun einen neuen Imam aufzubauen, dem sie das vermeintliche Etikett „modern“ anheften können. So wird nun seit 2016 der 27-jährige Afghane Ahmad Schekeb Popal von der Münchner Linkspresse als „moderater“ Vorzeigeprediger dargestellt. Überregional bekannt wurde er im vergangenen Sommer, als er für die rasch wachsende moslemische Bevölkerung einen Gebetsraum in der Münchner Innenstadt suchte und hierbei kurzzeitig sogar öffentliches Beten am Marienplatz in Erwägung zog.

Wie bei Idriz verschließen die Journalisten konsequent ihre Augen vor den vielen dunklen Seiten des neuen angeblichen „Vorzeige“-Imams. Unter seinem islamischen Namen „Ahmad al afghani“ ging ihm in der Vergangenheit schon öfter sein mohammedanischer Gaul durch, wenn ihn etwas erzürnte. So wünschte er 2015 beispielsweise der Islamkritikerin Ayaan Hirsi-Ali das gleiche Schicksal wie dem von einem Mohammedaner erstochenen Theo van Gogh. Als Einpeitscher führte er 2014 hetzerische Anti-Israel-Demos an und traf sich immer wieder mit radikalen Moslem-Funktionären. Dazu später mehr.

Dem Videoreporter Michael aus München scheint es ein Herzensanliegen zu sein, der Bevölkerung ihre vermeintlichen „Vorurteile“ und „Ängste“ gegenüber dem Islam zu nehmen. Dazu läuft er in der Fußgängerzone herum, führt Passanteninterviews und filmte in einem Gebetsraum, in dem Ahmad „Al afghani“ Schekeb Popal predigt. Michaels gutmenschlicher Antrieb ist es, den Islam letztlich als „friedlich“ darstellen zu können, der mit dem ganzen moslemischen Terror, Töten und Kämpfen nichts zu tun habe. Sein Video betitelt er „Was passiert in der Moschee – Haben wir ein Problem mit dem Islam? So ist der Islam wirklich“. Um erhellende Antworten zu finden, sucht er sich nicht etwa gut informierte Islamkritiker als Gesprächspartner heraus, sondern lässt sich von Imam Popal von oben bis unten einseifen.

ARD-Ausrüstung bei Videoproduktion

Michael hat hierbei offensichtlich Unterstützung vom GEZ-Staatsfunk. Fotos auf der Facebooseite von Popal zeigen den enormen technischen Aufwand, mit dem seine Videos produziert werden. So trägt die professionelle Kamera den ARD-Schriftzug:

Das ARD-Equipment und möglicherweise auch ARD-Personal führt dann auch zu einem technisch aufwendig gemachten Endprodukt. Inhaltlich stellt es freilich übelste Islam-Verharmlosung dar. Imam Popal führt den geradezu nach Friedensbotschaften lechzenden Michael nach allen Regeln der Taqiyya-Kunst hinter die Fichte, indem er sich vor der Kamera überaus höflich gibt und den Islam als völlig harmlos präsentiert.

Zur Stellung der Frau erzählt „Al-Afghani“ allen Ernstes (im Video weiter unten bei Minute 3:50), seine Gemeinde würde „darauf bestehen“, dass Frauen an den Gebeten teilnehmen. Theologisch könne man es „überhaupt nicht begründen“, dass dies in manchen Moscheen verweigert werde. So etwas käme aus der „kulturellen Tradition“ des jeweiligen Landes und habe mit dem Islam natürlich „nichts zu tun“. Als seine Predigt dann losgeht, sind im Gebetsraum – wen wundert es – ausschließlich Männer anwesend. Erst später kommt, so als ob sie telefonisch nachbestellt worden wäre, noch eine Alibi-Frau dazu.

Zu den Fakten: In der islamischen Lehre gilt, dass eine Frau – genauso wie ein Esel und ein schwarzer Hund – das Gebet der Männer zunichte macht:

“Das Gebet eines Mannes wird ungültig, wenn nichts in der Höhe eines Sattels vor ihm ist und an ihm vorbeilaufen: Ein Esel, eine Frau und ein schwarzer Hund” (Sahih-Muslim)

Deswegen gibt es auch keine einzige Moschee, in der Männer und Frauen gemeinsam beten. Entweder haben sie überhaupt keinen Zutritt oder sie befinden sich im hinteren Bereich auf einer Empore, schön weit weg vom Imam und den höherwertigen Männern. Die einzige Ausnahme in Deutschland dürfte der Gebetsraum der Modernisiererin Seyran Ates in Berlin sein, die aber deswegen schon dutzende Morddrohungen von gläubigen Moslems bekommen hat und unter ständigem Polizeischutz steht. Bezeichnenderweise sieht Popal die erste weibliche Imamin in Deutschland überaus kritisch:

Im Video stellt Imam Popal wohl auf Wunsch von Michael seinen Glaubensbrüdern die Frage, ob der Islamische Staat „islamisch“ oder „politisch“ sei (Minute 5:15). Wer sich mit dem Islam auskennt, würde selbstverständlich „beides“ antworten, denn der Islam ist durch und durch politisch und der IS führt die Befehle des Korans exakt aus. Antworten seiner Betgemeinde sind nicht zu hören, aber die anwesenden Moslems können vermutlich mit der Frage auch gar nichts anfangen, denn es ist im Islam schließlich seit 1400 Jahren üblich, im Dschihad Gegner des Islams umzubringen, ungläubige Frauen zu versklaven und einen Scharia-Staat aufzubauen. Genau so wie es der IS durchführt, der dabei exakt in der Tradition des ersten Islamischen Staates unter dem „Propheten“ Mohammed steht.

Aber Popal bringt zur „Widerlegung“ dessen eine völlig zusammenhanglose Stelle aus einem belanglosen Hadith, in dem es heißt, dass kein Moslem satt zu Bett gehen dürfe, wenn sein Nachbar hungere, sonst sei er kein Moslem. So etwas gilt natürlich nur in Friedenszeiten, keinesfalls im Dschihad, wenn die Andersgläubigen bekämpft, unterworfen und bei Gegenwehr getötet werden sollen.

Dann zitiert „Al-Afghani“ aus einem anderen Hadith, dass andere vor der Zunge und der Hand eines Moslems sicher sein sollten. Dies ist die typische Verschleierungstaktik von Moslems, um Ungläubige hinters Licht zu führen. Sie bringen harmlose Stellen aus der Fülle von zigtausenden Hadithen oder Verse aus der Anfangszeit des Propheten, als er noch keine Macht hatte und keine Heerscharen mit Kampf-, Gewalt- und Tötungsbefehlen aufhetzen konnte.

Was der selig lächelnde Michael aber vermutlich nicht weiß: Alle harmlosen Koranverse aus dieser Frühphase sind durch die später geoffenbarten brutalen Kampfbefehle abrogiert, also ersetzt. Popal weiß ganz genau, dass sich solch salbungsvolle Phrasen in Gutmenschenohren immer gut anhören, besonders wenn sie mit sanft-säuselnder Stimme vorgetragen werden. Deswegen verabreicht er dem völlig naiven und faktenunkundigen deutschen Gutmenschen geradezu eine Überdosis davon.

Michael wirkt total ergriffen von dem „spirituellen Gemeinschaftsgefühl“ während des Gebetes. Später fragt er bei Popal aber dann doch noch verhalten kritisch nach: Was er denn von der Predigt eines Imams in Berlin halte, die er ihm auf per Handyvideo vorspielt (Minute 7:45). Darin sagt dieser Imam, dass sich Frauen ihren Männern im Bett nicht sexuell verweigern dürften. Wenn sie es doch tun, würden sie von Engeln verflucht werden. Popal beeilte sich sogleich zu versichern, dass er so etwas von „seiner“ Religion nicht kenne und dies nur „mit Hass“, nichts mit „Liebe, Respekt und Achtung“ zu tun habe.

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder lügt Ahmad Schekeb Popal oder er kennt seine eigene „Religion“ nicht. Denn in einem Bukhari-Hadith, der als sicher gilt, steht geschrieben:

Abu Hurairah berichtete vom Propheten, der sagte: „Wenn ein Mann seine Frau ruft, um zu seinem Bett zu kommen und sie lehnt ab und kommt nicht zu ihm und er verbringt die Nacht wütend, verfluchen die Engel sie bis zum Morgen.“ (Al-Bukhari 4794)

Aber Popal meint, dieser Imam würde „seine Religion missbrauchen“. Er würde gerne mit ihm diskutieren, um ihn dann „in Grund und Boden“ zu reden. Dies dürfte ihm aber sehr schwer fallen, denn alle Fakten bestätigen den Berliner „Hassprediger“. Im Islam ist die Frau eindeutig dem Mann unterstellt, muss ihm sexuell zu Willen sein (Sure 2, Vers 223) und von ihm geschlagen werden, wenn er ihre Widerspenstigkeit auch nur befürchtet (Sure 4, Vers 34).

Michael ist aber geradezu selig, dass Popal eine andere Meinung äußert und sagt sogar noch ganz unterwürfig, dass es eigentlich „unverschämt“ von ihm gewesen sei, dem Imam dieses Video zu zeigen. Dieser knapp zehnminütige Film zeigt examplarisch auf, wie sich ahnungslos-naiv-gutmenschliche Deutsche von gerissenen Moslems für dumm verkaufen lassen:

In einem anderen Video, in dem es um den Zusammenhang zwischen Islam und Terror geht, behauptet Popal, dass man „jede Religion“ für Gewalt „missbrauchen“ könne. Radikalisierung erfolge auch in seinem Stadtteil München-Neuperlach wegen „sozialer Zustände, finanzieller Notlagen, Drogen, fehlender Schulausbildung, Arbeitslosigkeit“. Mit religiösen Predigten, in denen „Ethik und Moral“ vermittelt werde, würden diese Moslems dann zu „einfachen und schnellen Lösungen“ verführt. Allah kümmere sich dann um sie und verhelfe ihnen zu Erfolg. Die übliche faule Ausrede: Fehlt die Kohle, sprengt sich der Moslem halt in die Luft. Mit dieser schiefen Gleichung und der bis zum Exzess strapazierten Opferrolle lassen sich schließlich auch jede Menge staatliche Subventionen abpressen.

Als Michael ihm dann IS-Videos vorführt (bei Minute 3:40), in dem gewaltverherrlichende Koranverse gesungen werden, schwärmt Popal zunächst ergriffen von der „perfekten Rezitation“, bei der „jeder Ton stimmt“. Auf Nachfrage beeilt er sich dann zu versichern, dass diese Leute die Verse „für ihre Perversitäten“ und „ihre Gewalt“ hernehmen. Immerhin gibt er zu, dass diese Texte da seien, schwurbelt aber herum, man müsse den Leuten „eine klare Position“ zu zeigen, wie der Islam sei. Ja, wie ist er denn?

Auch hierzu wieder eine hanebüchene Behauptung: Wenn jemand mit einer Waffe predige, sei dies unislamisch, da schon Mohammed Waffen „verabscheut“ habe (im Video bei 5:10). Der Afghane weiß ganz genau, dass sein Prophet dutzende Kriege anführte, um den ersten Islamischen Staat auf dem Gebiet des heutigen Saudi-Arabien zu errichten, und dabei auch selbst mit Waffen tötete. Hier das Taqiyya-Lehrstück, wie man einem bis in die Haarspitzen gutmütigen Deutschen seine Sorgen vor dem islamischen Terror nimmt:

Popal versucht dreist zu verschleiern, dass der Islam von Anfang an mit Gewalt, Kampf, Krieg und Töten die Macht an sich gerissen hat. Es sind historische Fakten, dass diese faschistische Ideologie vom heutigen Saudi-Arabien aus 56 andere Länder blutig unterwarf, was in brutalsten Gemetzeln 278 Millionen Menschen das Leben kostete. Es ist unfassbar, dass trotz dieser geschichtlichen Tatsachen und der für jeden nachlesbaren direkten Tötungsbefehle im Koran immer noch Menschen diesen Lügenmist glauben, der ihnen von Moslems verzapft wird. Weil sie es aus ihrem linksverträumten Weltbild heraus auch glauben wollen, Angst vor einer Auseinandersetzung haben und es auch viel angenehmer ist, sich keine Sorgen machen zu müssen. Und so fallen sie allzu bereitwillig auf das süße Gift der Lüge herein.

Michael ist einer davon. Seinen Kanal „Die Frage“ haben bereits knapp 40.000 Personen abonniert. Dort veröffentlichte er bisher 72 Videos, wobei die mit dem Thema Islam auf bis zu 45.000 Zuschauer kommen. Daher ist es wichtig, dieser Islam-Verharmlosung ein Korrektiv entgegenzusetzen. Wenn man sich die Kommentare unter den Videos ansieht, erkennt man, wie erschreckend uninformiert sehr viele Menschen auch heute noch sind.

Jetzt zu der düsteren Vergangenheit von Ahmad „al afghani“ Schekeb Popal: Zusammen mit seinem Bruder Massi organisierte er am 12. Juli 2014 eine Anti-Israel-Demonstration durch Münchens Straßen, bei der er mit dem Megaphon die Menge von 5000 Moslems einpeitschte. Popal skandierte „Kindermörder Israel“, „Menschenmörder Israel“ und „Israel ist Mörder und Faschist“ (im Video ab Minute 2:45). Bei Minute 3:10 ruft er, was mir ein arabischer Muttersprachler als „Israel Jude“ übersetzte, was unter Moslems ebenfalls eine üble Beschimpfung ist:

Beide Popal-Brüder zeigten sich bei der Demonstration absolut kämpferisch, wobei Massi auch den Zeigefinger in die Höhe reckt- Ein Zeichen, das auch die Moslems im Islamischen Staat und die Salafisten ständig verwenden. Es drückt aus, dass es nur einen Gott gibt, und das ist Allah, sowie eine Glaubensgemeinschaft, die weltweite Umma.

Dieses Zeichen machen die beiden Brüder gerne im Kreis von Gleichgesinnten:

Der Jugendgruppe, die Ahmad Shekeb Popal im Münchner Stadtteil Neuperlach unterrichtet, hat er diesen erhobenen Zeigefinger wohl auch beigebracht:

Die Facebookseite Popals ist eine wahre Fundgrube, auf der sich hochinteressante Fotos finden. So meinte er im Juni 2016 zwar, kein Fan des Lies-Projektes zu sein, aber er habe „großen Respekt für ihre Absicht und Leistung“:

Ein halbes Jahr später wurde „Lies“ vom Deutschen Innenministerium verboten, da dort Dschihadisten für den Heiligen Krieg angeworben wurden.

Mit dem Prügel-Imam Abu Adam, vor dem der Verfassungsschutz seit Jahren warnt und ihn als Salafisten sowie erzkonservativen islamischen Theologen einschätzt, traf er sich 2015:

Abu Adam wurde Anfang Mai des vergangenen Jahres in Spanien verhaftet, da er dschihadistische Kämpfer beherbergt und Propaganda-Material der Terrormiliz Islamischer Staat verbreitet haben soll.

Popal alias „al afghani“ tauchte in den Jahren 2012 bis 2014 regelmäßig als Gegendemonstrant unserer Kundgebungen zum Bürgerbegehren gegen das Islamzentrum auf, wenn wir in „seinem“ Stadtteil Neuperlach auftraten. Dabei benutzte er den Kampfbegriff „Islamophobie“ des iranischen Islam-Diktators Ayatollah Khomeini und hielt uns andauernd ein Schild mit diesem Slogan vor die Nase. Im folgenden Video ist er ab Minute 0:05 zu sehen, wie er auf uns zukommt und bei 0:12 versucht, mit seinem Schild die Kamera zu verdecken:

Ein Mohammedaner aus der aufgebrachten Menge spuckte mir im Übrigen eine riesen Ladung auf den Arm, was bei 1:57 zu sehen ist.

Auf der Internetseite „Vorwärts und nicht vergessen – Islamismus und Gesellschaft“ finden sich entlarvende Informationen über Ahmad al afghani. So wünschte er am 13. Mai 2015 auf seiner Facebookseite der somalischen Islamkritikerin Ayaan Hirsi-Ali mit einer klaren Andeutung den gleichen Tod wie dem niederländischen Filmproduzenten Theo van Gogh, der von einem marokkanischen Moslem mit einem Messer regelrecht abgeschlachtet wurde:

Imam Popal scheint auch sehr innig mit Khaled Hanafy verbunden zu sein, dem Vorsitzenden der RIGD (Rat der Imame und Gelehrten in Deutschland), der vom hessischen Verfassungsschutz den extremistischen Muslimbrüdern zugerechnet wird:

Hanafy ist auch Hochschullehrer an der Al-Azhar Universität, die gegen den islamkritischen Buchautor Hamed Abdel-Samad zwei Todesfatwen aussprach, so dass er sich seitdem nur noch unter intensivem Personenschutz in der Öffentlichkeit bewegen kann. Ahmad Popal trat ihm nach seinem Vortrag „Der islamische Faschismus“ im Münchner Literaturhaus am 2.4.2014 äußerst kritisch entgegen:

Ich habe mich bei dieser Veranstaltung ebenfalls mit Abdel-Samad unterhalten und stand bei der Begegnung nur ein paar Meter entfernt. Seine Personenschützer beobachteten Popal bei diesem Gespräch mit Argusaugen. Ein gesundes Misstrauen ist auch angebracht, wenn man sich ansieht, mit welchen Extremisten sich Popal in der Vergangenheit getroffen hat und aufgetreten ist.

Beispielsweise mit Ahmad al-Khalifa (Foto oben links und unten rechts), bei dem die Polizei 2009 eine Razzia durchführte, da sie enge Kontakte zu Terroristen vermutete.

Das wäre nichts Neues bei Al-Khalifa, denn einer der Attentäter des ersten World Trade Center-Terroranschlags im Jahre 1993, Mahmud Abouhalima, war zuvor Stammgast im Islamischen Zentrum Freimann. Das übrigens viele Jahre die „Vierte Moschee“ des Islams, weltweites Zentrum der Muslimbrüder und Drehscheibe des politischen Islams war. Am 24. September 2017 trat Popal mit Al-Khalifa und dem marokkanischen Extremisten-Imam Abdul Adhim Kamouss bei einer Islamveranstaltung in München auf:

Diesen Al-Khalifa bezeichnet Popal als „Onkel“:

Popal zeigt sich auch äußerst vertraut mit Tariq Ramadan, der mehrere Frauen sexuell missbraucht haben soll. Eine davon, Henda Ayari, Tochter einer Tunesierin und eines Algeriers, geboren in Frankreich, mit 18 an einen Salafisten zwangsverheiratet, nach 20 Jahren aus der Ehe ausgebrochen, veröffentlichte 2016 ihr Buch „J‘ai choisi d’être libre“ (Ich habe mich entschieden, frei zu sein). Darin beschreibt sie die Vergewaltigung durch Tariq Ramadan, der ihr anschließend mit Ermordung gedroht haben soll.

Ramadan ist ein Enkel von Hassan al-Banna, dem Begründer der ägyptischen Muslimbrüder, der 1949 nach von ihm verübten islamterroristischen Anschlägen von unbekannten Attentätern erschossen wurde. Ramadans Vater Said ist ein Vertreter der Muslimbrüder, der 1954 unter dem politischen Druck des ägyptischen Staatschefs Gamal Abdel Nasser seine Heimat verlassen musste. Sein Bruders Hani Ramadan leitet das Islamische Zentrum Genf (Centre Islamique de Genève) und gilt zurecht als Hardliner, da er u. a. in einem Aufsatz in Le Monde 2002 die Steinigung von Ehebrecherinnen forderte.

Tariq Ramadan gilt ebenfalls als moslemischer Extremist. So weigerte er sich in einer Debatte im französischen Fernsehen, die Steinigung von Frauen pauschal zu verurteilen. 1995 belegte ihn das französische Innenministerium mit einem Einreiseverbot, weil er u.a. durch seine Nähe zur algerischen Islamischen Heilsfront (FIS) und den Muslimbrüdern eine „Gefahr für die öffentliche Ordnung“ darstelle. Zeitweise wurden Ramadan auch Vorträge an Schweizer Schulen untersagt. Im Januar 2015 äusserte er sich zu dem Anschlag auf Charlie Hebdo und attestierte der Zeitschrift unter anderem einen „Humor von Feiglingen“. Ramadan bezeichnet sich selber als „Reformsalafist“ und setzt sich für die dawa ein, die islamische Mission in Europa. Ihr Ziel ist, dass die Europäer den Islam freiwillig annehmen, ohne ihre Sprache oder Sitten ablegen zu sollen, solange diese mit der Scharia vereinbar sind. Popal ist am 8.2.2015 in einem einträchtigen Gespräch mit Tariq Ramadan zu sehen:

Bei der Veranstaltung „Christian Ude trifft Jürgen Todenhöfer“ am 22.3.2016 im Carl-Orff-Saal des Gasteigs fragt Popal aus dem Publikum den notorischen Islam-Schönfärber Todenhöfer, was man gegen „Radikale wie Stürzenberger“ und die AfD unternehmen könne:

Todenhöfer antwortet, dass sich Moslems in der Gesellschaft durch Fleiß und Leistung positiv präsentieren sollten, um so ihren Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Dann führt er aus, dass der IS „nicht muslimisch“ und sogar eine „anti-islamische Organisation“ sei, was natürlich faktenfreier Blödsinn ist.

Den radikalen Salafisten Pierre Vogel schätzte Popal am 9.8.2015 als harmlosen Sufi ein:

Popal hat offensichtlich auch mit vielen anderen Islam-Extremisten Kontakt, wie seine Facebookseite aufzeigt. Yusuf al-Qaradawi beispielsweise (Foto oberste Reihe 2.v.l.) hat seit 1999 ein Einreiseverbot in den USA, da er dort als Unterstützer des islamischen Terrorismus betrachtet wird. Im Juni 2013 forderte er sunnitische Moslems zum bewaffneten Kampf gegen die alawitische Regierung Assads auf. Al-Qaradawi billigt Selbstmordattentate im Kampf der Palästinenser gegen Israel als erlaubten Märtyrertod. Adolf Hitler bezeichnet er als „eine gerechte Strafe Allahs für die Juden“ und stimmt die Moslems auf einen neuerlichen Holocaust in der Zukunft ein: „So Gott will, wird das nächste Mal diese Strafe Gottes durch die Hand der Gläubigen erfolgen.“ Zudem befürwortet er die Todesstrafe für Abkehr vom Islam und für außerehelichen Geschlechtsverkehr. Al-Qaradawi hat auch die Beschneidung weiblicher Genitalien als islamisch gerechtfertigt bezeichnet. Homosexualität ist seiner Ansicht nach eine „geschlechtliche Abartigkeit“, die mit 100 Peitschenhieben bestraft werden soll.

Dieser Moslem ist auch noch Vorsitzender des Europäischen Rates für Fatwa und Forschung (ECFR), der sich um die Anwendung islamischer Normen auf europäische Verhältnisse bemüht. Al-Qaradawi sagt ganz offen, dass der Islam Europa erobern werde:

„Nach Konstantinopel werden Rom und der Rest Europas folgen. Es gibt Zeichen, dass der Islam nach Europa als Eroberer zurückkehrt und triumphieren wird. Ich glaube, dieses Mal werden wir Europa erfolgreich erobern, nicht mit dem Schwert, sondern durch die Verbreitung islamischer Ideologie.“

Seit Juni 2017 steht Yusuf al-Qaradawi sogar auf der Liste der durch die Regierungen Saudi-Arabiens, Ägyptens, der Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrains als terroristisch bezeichneten Personen, Organisationen und Vereinigungen.

Imam Bajrambejamin Idriz studierte am Institut Européen des Sciences Humaines (IESH) im französischen Chateau Chinon, dessen inhaltliche Ausrichtung von einem wissenschaftlichen Beirat bestimmt wird, dessen Vorsitzender Yusuf al-Qaradawi ist. Das Institut gilt als extremistisch und soll den Muslimbrüdern nahestehen. Dortige Abschlüsse werden weder in Frankreich noch in Deutschland anerkannt.

Am 1. Mai 2016 traf sich im Kulturzentrum Milbertshofen eine illustre Runde unter dem Label „Lifemakers – Refresh your Imam“, bei der sich die Kreise der Extremisten wieder schließen. So nahmen dort neben Popal auch Imam Idriz, Ahmad al-Khalifa und der als Salafisten-Imam bekannt gewordene Abdul Adhim Kamouss teil, von dem sich sogar die radikale Al-Nur-Moschee in Berlin-Neukölln nach dessem schrillen Auftritt in der ARD-Sendung Günther Jauch im Oktober 2014 trennte.

Eine ähnliche Veranstaltung fand am 17. September 2017 im Bürgerhaus Unterföhring statt:

Im Mai des vergangenen Jahres wollte Popal auf dem Münchner Marienplatz ein öffentliches Gebet veranstalten, um so gegen die fehlenden Moschee-Räumlichkeiten in der Innenstadt zu protestieren:

Als man Popal davon abriet, da dies von der Bevölkerung als Provokation aufgefasst werden könne, boten die Jesuiten ihm tatsächlich ihren Gemeinderaum in St. Michael als Betplatz an. So trat dieser Imam dann unter dem christlichen Kreuz auf:

Die Münchner Presse ignoriert genauso wie bei Imam Bayrambejamin Idriz diesen tiefen extremistischen Sumpf, in dem sich Popal bewegt, und findet nichts Kritikwürdiges an dem Nachwuchs-Imam. So unterstützt die Süddeutsche Zeitung dessen Moscheesuche mit ihrer wollwollenden Berichterstattung:

Jede noch so kleine Bewegung in die richtige Richtung sei gut und wichtig, ergänzt der ausgebildete Imam Ahmad Popal. „Wir wünschen uns eine Moschee, in der Männer und Frauen gleichberechtigt sind, und in der Deutsch gesprochen wird.“ Es gehe um die Jugend, die in Europa lebe, „und die diese Gesellschaft liebt“. Aber es gebe keine Moschee in München, die nicht überfüllt sei.

Nicht nur in München, sondern auch in Nürnberg sollen jetzt neue Moscheeprojekte entstehen. Im Dunstkreis der Förderer sind wieder die üblichen Verdächtigen: Der Münchner CSU-Stadtrat Marian Offman hilft, wo er kann, wie der BR meldet:

Ahmad Popal möchte zusammen mit einer Gruppe junger Muslime eine Moschee in München gründen. Als die letzte Moschee in der Innenstadt schließen musste, kümmerte sich Popal zusammen mit CSU-Politiker Marian Offman um vorübergehende Gebetsräume für das Freitagsgebet. Offman, der einzige jüdische Stadtrat Münchens, unterstützt den Imam.

Auch der Deutschlandfunk hofiert Popal:

Der junge Imam Ahmad Popal steht auf dem Münchner Marienplatz. Im Hintergrund hört man die Glocken der Münchner Innenstadt-Kirchen. In einer von ihnen, der St.Michaels-Kirche, hat Imam Popal neulich das muslimische Freitagsgebet gehalten. Auf Einladung der Jesuiten.

„Wir hatten das große, große Glück, dass die St.Michaels-Kirche uns unterstützt hat. Brüderlich im Sinne der abrahamitischen Religionen.“

In einer christlichen Kirche zu beten, so der Muslim, sei durch ein Urteil des zweiten Kalifen legitimiert.

„Islamrechtlich haben wir überhaupt keine Schwierigkeiten, in einer Kirche zu beten. Im Gegenteil: es ist überwältigend, in einer Kirche zu beten, die so groß und gewaltig ist, mit diesen wunderschönen Bildern. Ich würde mir wünschen, da würde ein Bild von Michelangelo hängen, ein Bild von Caravaggio. Es war inspirierend und sehr spirituell für mich.“

Ursprünglich hatte Popal geplant, öffentlich auf dem Marienplatz zu beten. Mit mehreren hundert Glaubensbrüdern. Von diesem Plan nahm er jedoch Abstand, nachdem ihm viele davon abrieten – auch Muslime. „Es sollte keine Provokation sein. Es sollte einfach nur aufmerksam machen auf die Not, die wir Muslime hier in München haben. Das Freitagsgebet ist fundamental, ein Fundament unserer Religion, dass wir das verrichten können, transparent, auf deutscher Sprache.“

Die Abendzeitung stimmt ebenso in die Jubelhymnen ein und bezeichnet ihn als „demütigen Mann“:

„Wir sind auch mit diesen Teillösungen zufrieden“, sagt Imam Ahmad Popal (27), der das Freitagsgebet leitet, Islamwissenschaften in Südafrika studiert hat und derzeit Wirtschaft in seiner Heimatstadt München studiert. „München hat ein schönes Gesicht, das man auf der ganzen Welt zeigen kann“, und Popal schwärmt davon, wie hilfsbereit die Münchner sich gegenüber Geflüchteten zeigen und wie die Jesuiten und die Kammerspiele den Muslimen beim Freitagsgebet geholfen haben. Popal ist ein demütiger Mann, Forderungen will er nicht stellen.

Um Demut ging es auch bei seiner Predigt am Freitag, die er selbstverständlich auf Deutsch hält. „Als Vorbeter spreche ich über die Themen, die uns als deutsche Gesellschaft betreffen“ sagt Popal. Vergangenen Freitag hat er über Selbstkritik gesprochen und darüber, dass niemand sich über einen anderen erheben darf. Vergangene Woche sprach er über die Moschee als Ort der Kultur und Bildung.

Popal als Vertreter der jungen, liberalen Muslime, hat auch Stadtrat Marian Offman (CSU) beeindruckt, der Kontakte zu Menschen mit Räumen für das Freitagsgebet hergestellt hat. Durch die Trennung von Staat und Religion ist es für die Stadt schwierig, den Muslimen bei der Suche nach neuen Moscheen zu helfen. Doch Offman sieht trotzdem die Notwendigkeit von Gebetsräumen: „Es ist wichtig, dass gerade junge Leute das Gefühl haben, dass wir uns um ihre religiösen Belange kümmern. Sonst sind sie frustriert und laufen Gefahr, von Extremisten eingenommen zu werden.“

Mit der neuen Initiative „MUM – Miteinander unabhängiger Muslime“ soll nun ein neues Islamzentrum in der Münchner Innenstadt in Angriff genommen werden, wie der BR am 9.6.2017 mitteilt:

Darüber freuen sich Erkan Inan und Ahmad Popal. Sie sind Mitinitiatoren der Initiative MUM. Das steht für Münchner Unabhängige Muslime. Seit der Gebetsraumnot in der Innenstadt organisieren sie das Freitagsgebet an alternativen Orten. Mit rund 120 weiteren muslimischen Gläubigen haben sie schon im Pfarrsaal einer katholischen Kirche und in den Münchner Kammerspielen gebetet. Im Gespräch mit Politikern aller Fraktionen, Kulturschaffenden und Religionsvertretern suchen sie nach einer langfristigen Lösung für das Freitagsgebet in der Münchner Innenstadt. Ihre Vision: ein repräsentatives und liberales Islamzentrum in der Landeshauptstadt, eben keine Hinterhofmoscheen mehr. „Nicht diese stillen Kammern neben dem Casino oder der Autowerkstatt, sondern wirklich hier in München“, so Ahmad Popal, der das Freitagsgebet als Imam leitet. „Für mich ist es ein großer Wunsch, einen Ort der Begegnung zu haben, einen Ort, der für alle Muslime ein zu Hause sein kann, der eine Adresse ist“, meint auch Erkan Inan, der zudem Mitglied des Münchner Migrationsbeirats ist. „Es ist auch die beste Prävention, die man eigentlich haben kann. Hier werden Muslime sich begegnen, werden sich in deutscher Sprache unterhalten und es werden auch Ressentiments abgebaut, unter Muslimen wie unter Nichtmuslimen“.

Es sieht so aus, als ob der Zirkus mit einem Islamzentrum in München wieder von vorne losgeht. Popal wird genauso wie Idriz überall herumgereicht, um sich mit seinem salbungsvollen Gerede ein Standbein in der Gesellschaft zu verschaffen. Neben den Medien ist die Kirche hochaktiv. Pfarrer wie Florian Gruber aus Wolfratshausen beispielsweise assistieren bei dieser Islam-Kollaboration bereitwillig.

Sollte es in München erneut zu einer Bereitstellung eines städtischen Grundstücks für ein Islamzentrum kommen, beginnt der Widerstand sofort mit einem neuen Bürgerbegehren.

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