Mönchengladbach: Protest gegen Islamisten

09. August 2010: Spontane Protestaktion Mönchengladbacher Bürger gegen den islamistischen Verein „Einladung zum Paradies”. Die vom Verfassungsschutz beobachtete anti-demokratische und extremistische „Islamschule” zieht von Hannover nach Mönchengladbach. Federführend sind Prediger Mohammed Ciftci (Braunschweig), Pierre Vogel (Köln) und Sven Lau (Mönchengladbach). Ihr Vereinsname lautet „Einladung zum Paradies” (as-Sunnah-Moschee). Das Ziel des an Ciftcis Braunschweiger Islamschule gelehrten Salafismus ist die Abkehr von der Demokratie und die Hinwendung zum „Gottesstaat”. Demokratie gilt für Salafisten als „falsche Religion”. Norbert Bude, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, will „…den Verein wie jeden anderen vergleichbaren Akteur in dieser Stadt betrachten”. Zumindest wurde der ungenehmigte Ausbau von Räumen des Vereins „Einladung zum Paradies” vorläufig gestoppt. Der islamistische Verein ist aber weiterhin tätig. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass extremistische und offen für Gewalt gegen Frauen, Kinder und „Ungläubige” eintretende Personen in ihrer Stadt keinen Nährboden finden, um ihre anti-demokratischen Ideen unter Kindern und Jugendlichen weiter zu verbreiten. Daher haben sich am 09. August 2010 in der Nähe des islamistischen Vereins „Einladung zum Paradies” zu einem spontanen Protest zusammengefunden. Der spontane und durch Artikel 8 des Grundgesetzes geschützte Protest wurde von der Mönchengladbacher Polizei nach kurzer Zeit versucht zu unterbinden. Offenbar hält man die berechtigten Unmutsbekundungen der eigenen Bürger für gefährlicher als das Schalten und Walten der Islamisten. Durch den Eingriff der Polizei wurden weitere Passanten auf den Protest aufmerksam und schlossen sich der Sache an. Für die nahe Zukunft sind islamkritische Bürgerversammlungen in Mönchengladbach geplant. Da die etablierte Politik an dieser Stelle versagt, müssen die Bürgerinnen und Bürger selbst für Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit eintreten.