Erfolgreiche Fortsetzung der Islamaufklärung in Köln

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Köln, 31.Mai 2014: Das erfolgreiche „Kölner Konzept“ wird mit einem weiteren Informationsstand des NRW-Landesverbandes der Bürgerbewegung Pax Europa e.V. (BPE) fortgesetzt. Wegen der vergangenen Europawahl und Kommunalwahl in NRW musste der BPE-Infostand auf das Wochenende nach der Europawahl verlegt werden. Es war den aktiven Mitgliedern wichtig, dadurch zu zeigen, dass für uns das Thema Islam und die Islamisierung Europas ganz unabhängig von Wahlen und Parteien ein Dauerthema ist und leider auch angesichts der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Europa und Deutschland noch lange bleiben wird.

Die Bürgerbewegung Pax Europa e.V. ist keine politische Partei, das ist für viele wichtig, um mit uns über das Thema Islam frei zu reden. Zwei Einstiegsfragen wurden immer wieder gestellt oder ergaben sich im Gespräch:Die Bürgerbewegung Pax Europa e.V. ist keine politische Partei, das ist für viele wichtig, um mit uns über das Thema Islam frei zu reden. Zwei Einstiegsfragen wurden immer wieder gestellt oder ergaben sich im Gespräch:

“Seid ihr eher links oder eher rechts?“

Das war eine der beiden besonders oft gestellten Fragen zu Beginn eines Gesprächs. Die Frage ist direkt nicht zu beantworten und wir erklären, dass wir den Islam und mit ihm die Scharia in Vergleich zu unserem Grundgesetz und zu den allgemeinen Menschenrechten betrachten und danach auch bewerten. Weiterhin orientieren wir uns am realexistierenden Islam in den Ländern, in denen der Islam Staatsreligion oder die Religion großer Teile der Bevölkerung ist. Dies sind die Staaten – insgesamt 56, u.a. die Türkei (Gründungsmitglied) – , die von der O.I.C. – Organisation für Islamische Zusammenarbeit weltweit vertreten werden. Die O.I.C. stellte 1990 alle Menschenrechte mit ihrer „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ unter den Vorbehalt der islamischen Gesetzgebung, der Scharia. Diese auf der Scharia basierende Gesetzgebung, die insbesondere Frauen massiv benachteiligt und diskriminiert, für Andersgläubige und Kritiker des Islam die Todesstrafe vorsieht und selbst intimste Bereiche des Menschlichen Lebens restriktiv reglementiert, stellt den wahren Islam dar. Es wäre grotesk anzunehmen, dass sich über eine Milliarden Muslime bezüglich ihrer eigenen Religion irren. Oder?

Anmerkung: Selbstverständlich wird die Scharia nicht in allen O.I.C. Staaten vollständig umgesetzt. Das ist ein Erbe der Kolonialzeit, in der diese Länder unter dem Einfluss westlicher Staaten standen oder sich große Staatsmänner, wie z.B. Mustafa Kemal Atatürk an der europäischen Zivilisation und ihren Errungenschaften orientiert haben. Diese Entwicklung ist aber in den letzten Jahrzehnten ins Gegenteil verkehrt worden, d.h., überall in der islamischen Welt ist der Islam – und damit die Scharia – wieder auf dem Vormarsch.

Damit wird die Frage ob wir links oder rechts sind, streng genommen, schon als unwichtig entkräftet. Manche möchten es aber dann doch genauer wissen und es auch gerne an Personen festmachen. Gerade die Mitglieder der BPE-NRW sind da ein Fundus an wirklicher Vielfalt. Da gibt es den (Ex-)Grünen ebenso wie den (Ex-)SPDler, den (Ex-)CDU-ler, den (Ex-)FDPler, den Atheisten, wie den Religiösen, den Homosexuellen, es gibt bei uns bibeltreue Christen, den typischen „Bio-Deutschen“ und auch den klassischen Zuwanderer, die Feministin und die Gendergegnerin, eben halt den eher Linken wie den eher Rechten. Vielfältiger geht es kaum noch, aber was sie alle vereint, ist der Kampf um unsere Freiheit und gegen die Unterwerfung („Islam“ bedeutet übersetzt „Unterwerfung“).

„Warum kritisiert ihr nur den Islam und nicht alle Religionen?“

Das war die andere oft gestellte Frage. Auch diese ist vereinfacht mit dem realexistierenden Islam zu beantworten. Es geht BPE nicht um Religionsfeindlichkeit und wir gestehen selbstverständlich auch jedem Muslim seine Spiritualität zu, aber ebenso jedem Menschen, diese für sich abzulehnen und auch ganz frei von Religionen zu leben. Das Entscheidende ist auch hier wieder das Grundgesetz und nicht zuletzt die allgemeinen Menschenrechte, wo es eben auch um Freiheit von Religion geht. Da schauen wir genau hin, wie frei der Mensch innerhalb seiner Religion ist, bzw. wie unfrei eine Religion die Menschen behandelt und wie die Auswirkungen auf Menschen sind, die eben nicht dieser Religion angehören. Entscheidend hier ist ohne religiöse Verfolgung eine Religion verlassen zu dürfen, und dass Menschen anderer religiöser Auffassungen weder Tod noch Verfolgung oder Benachteiligung zu fürchten haben. Hier versagen alle islamischen Länder und ebenso fast alle islamischen Strömungen und Vereine in Deutschland und Europa.

Oft wurde im Gespräch von Muslimen entgegnet, das wäre alles eher kulturell und nicht religiös bedingt oder es wäre der Staat oder nur die Extremisten, die es falsch verstünden und nicht der Muslim selber, der dies so wolle. Die Antwort ist einfach, dann muss „der Muslim selber, der es nicht will“, eben sowohl diese Kultur, wie auch den Staat ablehnen, die das zu verantworten haben. Weiterhin ist es dann besonders die Aufgabe der Muslime selbst, ihre Extremisten, die in ihrem Namen töten, aufzuklären! Das ist nicht die Aufgabe von BPE. Unsere Aufgabe ist es, den Finger in die Wunde zu legen. Und das werden wir auch weiterhin tun.

BPE-NRW / Köln

 

Informationen über die O.I.C. – Organisation für Islamische Zusammenarbeit

Informationen über Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam

 

Infostand Köln
2014.05.3 Infostand Köln

Artikelbild: BPE-NRW

 

Dieser Artikel erschien zuerst leicht redaktionell bearbeitet unter dem Titel BPE-Köln: Nach der Wahl ist vor der Wahl auf PI-News.net.

 

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