USA: Elisabeth Sabaditsch-Wolff trifft Ayaan Hirsi Ali

Die diesjährige Reise unseres Vorstandsmitglieds für International Angelegenheiten, Elisabeth Sabaditsch-Wolff, stand ganz im Zeichen des sogenannten Iran-Abkommens, das im US-Kongress verabschiedet werden sollte. Die weitreichenden Dimensionen der derzeitigen Migranten-Katastrophe in Europa sowie die groben und besorgniserregenden Einschnitte in Bezug auf die drastischen Einschnitte Meinungsfreiheit in Deutschland und Österreich wurden ebenfalls angesprochen.

Frau Sabaditsch-Wolff nahm an der jährlich stattfindenden Konferenz von Amerikas größten Graswurzel-Organisation mit Fokus auf nationaler Sicherheit, ACT! For America, teil. ACT! hat 300.000 Mitglieder, die in 925 sogenannten „Chapters“ (Ortsgruppen) organisiert sind. ACT! konzentriert sich auf Felder wie u.a. Terrorismus, Grenzschutz, Schutz von Kindern und Frauen sowie Unterstützung Israels. Dies sind auch Themen, mit denen sich die BPE auseinandersetzt. Umso wichtiger war die diesjährige Teilnahme an der Konferenz, da der Austausch auf internationaler Ebene von immenser Bedeutung ist. Beispielsweise war der Leiter von ACT! in Australien zugegen.

Frau Sabaditsch-Wolff briefte unter anderem ehemals hochrangige Militärs, Admiral Ace Lyons und General McInerney. Diese Herren sind nach wie vor in der Vortragsszene und als militärische Analysten bei Fernsehstationen höchst aktiv und werden in konservative Kreisen sehr geschätzt. Auch die Kongressabgeordneten Jeff Duncan und Louie Gohmert traf Frau Sabaditsch-Wolff. Bei allen Terminen ging es um die Flüchtlingssituation und die Einschnitte der Meinungsfreiheit, die mit Hilfe von konkreten Beispielen illustriert wurden. Die Gesprächspartner waren allesamt überraschen, aber erfreulich gut informiert über die momentane Situation. Allerdings war man besonders besorgt über die Einschränkungen der Meinungsfreiheit, da dies in starkem Kontrast zum ersten Verfassungszusatz steht. Dies wurde Frau Sabaditsch-Wolff auch bei der Einreise in die USA vom zuständigen Beamten der Einreisebehörde mitgeteilt (der Beamte fragte, weshalb sie ein Visum im Pass hatte, da österreichische Staatsbürger ohne Visum in die USA einreisen können).

Ein weiterer Fixpunkt war die Teilnahme an der Kundgebung gegen das Iran-Abkommen, an der über zwei Dutzend der bekanntesten US-Konservativen und der Tea Party teilnahmen. Für weitere Informationen in englischer Sprache klicken Sie bitte hier: Americanthinker.

Trotz der großen Hitze fanden sich tausende Demonstranten ein, um ihre Abneigung und Ablehnung zu dem Abkommen kundzutun. Interessant auch, daß das Abkommen nicht als solches, sondern als völkerrechtlichen Vertrag zu werten wäre, aber durch einen legistischen Trick nicht als als Vertrag im Kongress eingebracht wurde. Dies ist folgenreich, was den Abstimmungsmodus im Kongress betrifft; folgenreich aber auch für uns in Europa, denn dieses Abkommen ist ein gefährliches für den Weltfrieden, wie von unzähligen Kongressabgeordneten und Analysten im Zuge der Konferenz berichtet wurde.

Zweifellos als einer Höhepunkte zu werten war das Treffen mit Ayaan Hirsi Ali, der Autorin von mittlerweile vier Büchern und ehemaligem Flüchtling. Eine unglaublich warmherzige Frau, die viel Ruhe ausstrahlte, aber sehr viel Wissen und Einsichten in ihrer Rede brachte. Die wichtigste Aussage ihrer Ausführungen war der Ruf nach einem funktionierenden Rechtsstaat mit allen Konsequenzen. Mehr über Ayaan Hirsi Ali erfahren Sie auf der Homepage der AHA Foundation, die sich u.a. gegen islamische „Ehrenmorde“ und die Genitalverstümmelung von Frauen einsetzt.

Am Ende der Woche wurde Frau Sabaditsch-Wolff auch noch vom christlich geprägten Fernsehsender CBN (Christian Broadcasting Network) interviewt. Erick Stakelbeck, der bekannte Buchautor und Sicherheitsexperte des Senders, sprach mit Frau Sabaditsch-Wolff über die obengenannten Themen.

Diese Reise zählt aufgrund der unzähligen persönlichen Kontakte, sowohl die Pflege der bereits bestehenden als auch Herstellung neuer, zu den erfolgreichsten der letzten Jahre. Alle Termine konnten absolviert werden, was angesichts der Ereignisse der Woche bezüglich des Iran-Abkommens keineswegs selbstverständlich war und der jahrelangen Kontaktpflege geschuldet ist.

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BPE-Redaktion