Türkei will islamischer Superstaat werden

Von Michael Mannheimer

Wer den Siegeszug Erdogans die letzten Jahre beobachtet hat wird sich nicht wundern, dass die Türkei – unter ausdrücklichem Wunsch von ihm und dem Parlaments-präsidenten Ismail Kahraman – sich in der anstehenden Verfassungsreform eine islamische Verfassung geben will. Damit hat Erdogan konsequent das beendet, wofür er seit Jahrzehnten kämpft: Die Ent-Kemalisierung der Türkei, die Desäkularisierung des ersten und einzigen islamischen Staats , der sich eine säkulare Verfassung nach westlichem Stil gegeben hatte.

Erdogan islamischer Staat

Wer den Siegeszug Erdogans die letzten Jahre beobachtet hat wird sich nicht wundern, dass die Türkei – unter ausdrücklichem Wunsch von ihm und dem Parlamentspräsidenten Ismail Kahraman – sich in der anstehenden Verfassungsreform eine islamische Verfassung geben will. Damit hat Erdogan konsequent das beendet, wofür er seit Jahrzehnten kämpft: Die Ent-Kemalisierung der Türkei, die Desäkularisierung des ersten und einzigen islamischen Staats , der sich eine säkulare Verfassung nach westlichem Stil gegeben hatte.

Was Kemal Pascha Atatürk in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts mit brachialer Gewalt durchsetzte – u.a. Verbot des Tragens von Kopftüchern in der Öffentlichkeit, komplette De-Islamisierung aller staatlichen und öffentlichen Einrichtungen, Stopp des Muezzin-Rufs, Stopp exorbitanter Moscheenbauten, Umstellung der arabischen Schrift auf die lateinische, säkulare Gerichtsbarkeit – das hat Erdogan de facto längst beendet.

Seine Frau tritt in aller Öffentlichkeit und auf Staatsbesuchen stets mit Kopftuch auf – ein Sakrileg unter Atatürk -, die Muezzins dürfen wieder brüllen, der Moscheenbau ist auf Höchststand (Erdogan hat binnen der letzten Jahren 15.000 Moscheen errichten lassen, Imame dürfen wieder Scharia-Gerichte halten auf den Sektoren der Familiengerichtsbarkeit, und – von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt – gelten als immun gegenüber der staatlichen Gerichtsbarkeit. Drastischer konnte die Islamisierung eines ehemals säkularen Staats nicht vorangetrieben werden, als dies Erdogan getan hat.

Doch damit muss für die westliche Politik auch klar sein: Diese neue Türkei, die wieder an das Osmanische Reich anknüpft, darf unter keinen Umständen in die EU. Und sie muss als NATO-Mitglied ausgeschlossen werden. Als neue, als islamische Türkei, wäre sie das gefährlichste trojanische Pferd des „Islamismus“, der bekanntermaßen Europa auf dem Schirm hat. Schon jetzt ist bekannt, dass Erdogan – gar nicht mehr so heimlich –  mit dem IS zusammenarbeitet, engste Beziehungen zu diversen islamischen Terror-Organisationen hat, den Staat Israel bedroht, und dass er daran arbeitet, das 1918 zertrümmerte Osmanische Reich stärker und größer als je zuvor wieder auferstehen zu lassen.

Daher darf die Türkei nicht länger Nutznießer westlicher Waffentechnologie sein, nicht länger Nutznießer massiver europäischer Finanzhilfen, und sie muss aus allen strategischen Planungskommissionen der EU und NATO ausgeschlossen werden. Was die Türkei weiß, das wissen ab sofort auch IS, Al Kaida, Hamas, die Moslembrüder.

Geschichtsvergessene Politiker wie die unsrigen dürfte das alles nicht jucken, haben sie doch in aller Regel kaum eine Ahnung davon, wie Europa und nordafrikanische Staaten unter der Hohen Pforte Istanbuls zu leiden hatten. 450 Jahre lang dauerte dieser osmanische Kolonialismus, Millionen Europäer wurden ermordet oder als Sexklaven in die arabische  Serails verkauft. Europa stand nicht nur vor Wien mehrfach kurz vor seiner Einnahme durch den Islam.

Unsere Politiker wie Merkel juckt’s nicht, da sie, ahnungslos über das Wesen des Islam, dem Wahn verfallen sind, dies alles sei Vergangenheit. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Es ist Gegenwart, und es ist Zukunft. Denn die zentrale Botschaft des Islam ist der dar-al Islam: die Umgestaltung der gesamten Welt in einen islamischen Superstaat.

Wer dies bestreitet, hat noch nie den Koran in der Hand gehabt und auch ansonsten null Ahnung vom Islam.

Was Kemal Pascha Atatürk in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts mit brachialer Gewalt durchsetzte – u.a. Verbot des Tragens von Kopftüchern in der Öffentlichkeit, komplette De-Islamisierung aller staatlichen und öffentlichen Einrichtungen, Stopp des Muezzin-Rufs, Stopp exorbitanter Moscheenbauten, Umstellung der arabischen Schrift auf die lateinische, säkulare Gerichtsbarkeit – das hat Erdogan de facto längst beendet.

Seine Frau tritt in aller Öffentlichkeit und auf Staatsbesuchen stets mit Kopftuch auf – ein Sakrileg unter Atatürk -, die Muezzins dürfen wieder brüllen, der Moscheenbau ist auf Höchststand (Erdogan hat binnen der letzten Jahren 15.000 Moscheen errichten lassen, Imame dürfen wieder Scharia-Gerichte halten auf den Sektoren der Familiengerichtsbarkeit, und – von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt – gelten als immun gegenüber der staatlichen Gerichtsbarkeit. Drastischer konnte die Islamisierung eines ehemals säkularen Staats nicht vorangetrieben werden, als dies Erdogan getan hat.

Doch damit muss für die westliche Politik auch klar sein: Diese neue Türkei, die wieder an das Osmanische Reich anknüpft, darf unter keinen Umständen in die EU. Und sie muss als NATO-Mitglied ausgeschlossen werden. Als neue, als islamische Türkei, wäre sie das gefährlichste trojanische Pferd des „Islamismus“, der bekanntermaßen Europa auf dem Schirm hat. Schon jetzt ist bekannt, dass Erdogan – gar nicht mehr so heimlich –  mit dem IS zusammenarbeitet, engste Beziehungen zu diversen islamischen Terror-Organisationen hat, den Staat Israel bedroht, und dass er daran arbeitet, das 1918 zertrümmerte Osmanische Reich stärker und größer als je zuvor wieder auferstehen zu lassen.

Daher darf die Türkei nicht länger Nutznießer westlicher Waffentechnologie sein, nicht länger Nutznießer massiver europäischer Finanzhilfen, und sie muss aus allen strategischen Planungskommissionen der EU und NATO ausgeschlossen werden. Was die Türkei weiß, das wissen ab sofort auch IS, Al Kaida, Hamas, die Moslembrüder.

Geschichtsvergessene Politiker wie die unsrigen dürfte das alles nicht jucken, haben sie doch in aller Regel kaum eine Ahnung davon, wie Europa und nordafrikanische Staaten unter der Hohen Pforte Istanbuls zu leiden hatten. 450 Jahre lang dauerte dieser osmanische Kolonialismus, Millionen Europäer wurden ermordet oder als Sexklaven in die arabische  Serails verkauft. Europa stand nicht nur vor Wien mehrfach kurz vor seiner Einnahme durch den Islam.

Unsere Politiker wie Merkel juckt’s nicht, da sie, ahnungslos über das Wesen des Islam, dem Wahn verfallen sind, dies alles sei Vergangenheit. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Es ist Gegenwart, und es ist Zukunft. Denn die zentrale Botschaft des Islam ist der dar-al Islam: die Umgestaltung der gesamten Welt in einen islamischen Superstaat.

Wer dies bestreitet, hat noch nie den Koran in der Hand gehabt und auch ansonsten null Ahnung vom Islam.

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