Urlaub in Bosnien: Arabisches Geld und säkulare Befürchtungen

über den gelebten Salafismus in Bosnien.

Tausende Besucher vom Golf kommen jeden Sommer nach Bosnien und Herzegowina. Die lokalen Salafisten verdienen durch den Tourismus viel Geld als Chauffeure oder Reiseführer. Säkulare Bosnier sorgen sich.

Die Mädels aus Belgrad haben vor dem Rafting bereits eine Flasche Schnaps getrunken und lauthals Turbofolk-Lieder gegrölt. Als sie in knappen Bikinis vor dem Wasserfall in Strbacki buk an der kroatisch-bosnischen Grenze aus dem Boot steigen, sind schon viele arabische Touristen da: Frauen in bunten Kleidern, Vollverschleierte, aber auch sehr gepflegte Männer in langen weißen Kaftanen.

Die Faszination der Besucher vom Golf gilt nicht nur dem Skipper, der sich mit dem Boot den Wasserfall hinabstürzt, sondern auch den Mädels in Badekleidung, die an ihnen vorbeilaufen. Die bosnischen Wahhabiten hingegen, die die arabischen Touristen hierher an den Fluss Una begleitet haben, blicken empört weg.

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