Nennt die Christenverfolgung beim Namen

Die Anschläge in Sri Lanka stehen in einer Reihe von Angriffen auf Christen. Dass sie vielerorts ermordet und verdrängt werden, wird oft nicht deutlich genug benannt.

Die Reaktionen auf die Bombenattentate lieferten einen weiteren traurigen Beleg für die Weigerung, zu beschreiben, was ist. Obwohl keine Zweifel daran bestehen, dass die Attentate gegen Christen gerichtet waren, hat nur der Luxemburger Premier Xavier Bettel ausdrücklich erwähnt, dass es sich bei den Opfern um Christen handelt. Alle anderen Staats- und Regierungschef und Ex-Präsidenten wie Barack Obama haben es tunlichst vermieden, die Opfer bei ihrem wirklichen Namen zu nennen. Sie bezeichneten die Toten als „Gläubige“. Das ist natürlich nicht falsch. Aber die Attentäter haben sie umgebracht, weil sie gläubige Christen waren.

 

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