Neuenrade: 400 Zuschauer bei BPE-Kundgebung über Politischen Islam

Widerstand gegen Moscheebau mit radikalen Hintermännern.
Den Auftakt der Deutschland-Tour der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) bildete am vergangenen Freitag Neuenrade, wo ein äußerst umstrittenenes Moscheeprojekt viele Bürger verärgert. In den 12.000 Einwohner zählenden Ort in der Nähe von Dortmund soll ein überdimensionaler Koranbunker hineingepflanzt werden, mit drei Etagen, einem Grundriss von 25 auf 48 Metern und zwei Minaretten von jeweils 14 Metern Höhe. 500 Moslems werden darin Platz haben, und es soll auch noch eine Koranschule für bis zu 250 Kinder angeschlossen werden.

Die Größe ist aber beileibe nicht der alleinige Skandal: Bauherr und Eigentümer dieses Großprojektes soll die EMUG (Europäische Moscheebau- und Unterstützungsgemeinschaft e.V.) sein. Deren Generalbevollmächtigter ist , der als Schlüsselfigur des politischen Islams in Deutschland und Sympathisant der radikalislamischen Muslimbruderschaft gilt.

In Ägypten wurde er in Abwesenheit zu zehn Jahren Haft wegen Mitwirkung an einer terroristischen Vereinigung verurteilt, an Rang vier der dort angeklagten Muslimbrüder und an Nummer eins in Deutschland verortet. Mit diesem El-Zayat hat sich der Neuenrader Bürgermeister zusammen mit weiteren Ratsmitgliedern und Verwaltungsmitarbeitern im Februar getroffen und Einzelheiten des Bauvorhabens besprochen.

Diese Moschee wird als Gemeinde der „Türkisch-Islamische Kulturverein“ nutzen, der zum Dachverband DITIB gehört, der wiederum der türkischen Religionsbehörde Diyanet unterstellt ist. Damit ist der direkte Draht zu Erdogan gelegt, der gerade die Türkei massiv re-islamisiert und in eine diktatorische Präsidialherrschaft verwandelt. Über die EMUG bestehen auch noch Verflechtungen zu Milli Görüs (IGMG), die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. In dieses Wespennest hat nun die BPE mit einer umfassenden Aufklärungskundgebung hineingestochen, zu der laut Polizei 400 Besucher kamen, wie der WDR berichtet:

Die Polizei zählte insgesamt 400 Zuschauer. Viele davon waren keine aktiven Demonstranten, sondern Zaungäste, die zwischen den beiden benachbarten Veranstaltungen hin und her wechselten.

Eine Moschee gibt es in Neuenrade schon seit 30 Jahren. Im vergangenen Herbst hat der Rat einem Neubau zugestimmt. Warum die Bürgerinitiative nun dagegen protestiert, blieb offen.

Der WDR scheint entweder absolut ahnungslos über die Fakten rund um dieses Skandalprojekt zu sein, oder ist nicht in der Lage, die Gefährlichkeit der hier involvierten islamischen Verbände und Personen einzuschätzen. Anders die Lokalzeitung „come-on“, die meine Warnungen vor dem Politischen Islam wiedergibt:

Der Islam strebe die Weltherrschaft an, die Machtstrukturen seien vergleichbar mit der nationalsozialistischen Ideologie, der Koran sei voller schlimmer Anweisungen, die genauso umgesetzt werden sollten und es werde langfristig an der Islamisierung gewerkelt. Und überhaupt „Moslems können jederzeit radikalisiert werden, er sprach sogar von hundertausenden potenziellen Radikalen, die ins Land gelassen würden, die seien gar ein trojanisches Pferd, sagte Stürzenberger und schürte damit sicher Ängste. Und er formulierte im Laufe der Demo sein Ziel: „Den politischen Islam verbieten, dann ist der Hass weg“. Dass die heimischen Moslems nun ausgerechnet den als Islamisten-Strippenzieher apostrophierten Ibrahim El-Zayat nach Neuenrade geholt hatten, war nun ein gefundenes Fressen für ihn.

Auch Bürgerinitiativen-Gründerin Bettina Griesenbruch zitierte Aussagen von El-Zayat, welche dieser 1998 getätigt haben soll, der sich irgendwann eben muslimische Verfassungsrichter genauso vorstellte, wie einen muslimischen Bundeskanzler. Überhaupt ein islamisches Deutschland haben wolle. Offenbar eine Horrorvorstellung für einige Anwesende.

Nicht nur für einige. Als wir in Neuenrade ankamen, nahmen wir einen Ankündigungs-Livestream auf, zu dem sich nach wenigen Minuten spontan ein junger engagierter Mann gesellte: Harry, ein taiwanesisch-stämmiger deutscher Patriot, der uns dann auch bei den weiteren Kundgebungen in Solingen und Bochum als Mitstreiter verstärkte:

Knapp 16.000 Bürger haben bereits eine Petition gegen den Moscheebau unterschrieben, auch sehr viele während der Kundgebung. Im Livestream der Veranstaltung ist gut zu sehen, wie die Stimmung vor Ort war. So meldeten sich einige islamkritische Bürger zu Wort und berichteten über ihre tiefe Besorgnis wegen der voranschreitenden Islamisierung. Mehrere Moslems versuchten, sich das Mikrofon zu greifen:

Dieser Livestream hat bisher bereits 11.000 Zuschauer:

Die anwesenden Linken versuchten zu stören, wurden aber schnell von der Polizei auf Distanz gebracht:

In Neuenrade geht der Widerstand weiter. Die BPE wird, wie in vielen anderen Städten auch, Protestbriefe an die Stadträte schicken. Auch eine weitere Kundgebung ist in Planung. Neuenrade könnte ein leuchtendes Beispiel für den Widerstand eines kleinen Ortes gegen die Islamisierung werden.

Als nächstes steht bei der BPE-Deutschland-Tour am kommenden Freitag Rostock und am Samstag Stralsund auf dem Programm. Weitere Termine im Video:

Damit die Aufklärungsarbeit der BPE so intensiv weitergehen kann, ist es wichtig, dass möglichst viele Bürger dort Mitglied werden. Zum Mitgliedsantrag geht es hier, der Jahresbeitrag liegt nur bei 50 Euro. So steigt auch die Bedeutung dieser am längsten in Deutschland öffentlich wirkenden islamkritischen Organisation. Bisher sind es rund 600 Mitglieder, Ziel ist es, 1000 zu erreichen. Denn es gibt noch sehr viel zu tun..

Von Michael Stürzenberger