CDU-Politiker schlägt Alarm: Generation Scharia erobert die Schule

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Wiesbaden – Die Islamisierung schreitet voran: Die Generation Scharia erobert mit Kopftuch und Koran bewaffnet die Klassenzimmer und bald auch die Konferenzräume. Gleichgeschalteten Medien und Kirchen klatschen Beifall und feiern die dramatische Veränderung als offene pluralistische Gesellschaft. Gegenstimmen sind selten zu hören und werden meist als „Rassismus“ diffamiert. Eine davon gehört Ismael Tipi. Das Pikante: Er gehört zur CDU-Fraktion im hessischen Landtag und ist gleichzeitig deren integrationspolitischer Sprecher.

Am 30. Januar twitterte der Landtagsabgeordnete Tipi: „Es sind schon lange keine Einzelfälle mehr, dass Schülerinnen oder Schüler der Ideologie der Salafisten zustimmen. Wir dürfen hiervor die Augen nicht länger verschließen und müssen aktiv gegen diese Bedrohung vorgehen.“ Für die Webseite Tichys-Einblick schrieb der ehemalige stellvertretende Redaktionsleiter der türkischen Zeitung Hürriyet eine aufrüttelnde Kolumne, die mit den Worten beginnt: „An den deutschen Schulen wächst eine islamistisch beeinflusste Generation heran. In wenigen Jahren werden junge Radikale der Generation Scharia ihr Unwesen treiben.“ Dann trifft die Kritik auch indirekt seine eigenen Parteikollegen, denn die „Schulpolitik“ so Tipi, verschließe die Augen vor der wachsenden Gefahr. Das Kultusministerium wiederum ist seit 2014 in den Händen von CDU-Minister Alexander Lorz. Zu seiner teilweisen Entlastung muss man freilich einräumen, dass sein Vorgänger der FDP-Minister Jörg Uwe Hahn in seiner achtjährigen Amtszeit durch seinem Schmusekurs mit der Ditib und anderen Vertretern des politischen Islams den Grundstock für die Islamisierung hessischer Schulen gelegt hat.

Tipi verweist in seinem Bericht auf eine Studie, die im Rahmen einer Untersuchung des Bundesfamilienministeriums angelegt wurde. Diese sollte unter Federführung von „Experten“ Christian Pfeifer das Zusammenwirken von Zuwanderung und Kriminalität erkunden. Befragt wurden nach Medienberichten wie WELT damals 10 600 Jugendliche der neunten Klassen. Nur 500 gaben an, muslimischen Glaubens zu sein. Aber dafür machten viele aus einer Gruppe von 280 Befragten aus ihrer Sympathie für islamistischen Terror oder dem radikalen Islam keinen Hehl.

Die Auswertung ergab laut WELT, dass jeder Dritte (29,9 Prozent) sich gut vorstellen könnte selbst für den „Islam zu kämpfen und mein Leben zu riskieren“. Der Aussage „Die islamischen Gesetze der Scharia, nach denen zum Beispiel Ehebruch oder Homosexualität hart bestraft werden, sind viel besser als die deutschen Gesetze“ stimmten 27,4 Prozent zu. Acht Prozent sympathisierten sogar offen mit dem IS. Fast vier Prozent befürworteten islamistische Terroranschläge. Ein knappes Fünftel war der Meinung Muslime würden auf der ganzen Welt unterdrückt. Daher müssten sich sich gewaltsam zur Wehr setzen. Fast 19 Prozent bejahten den Satz „Es ist die Pflicht jedes Muslims, Ungläubige zu bekämpfen und den Islam auf der ganzen Welt zu verbreiten.“ Noch alarmierender jedoch dürfte eine WELT-Meldung aus dem Jahr 2016 sein, wonach „Jeder dritte Türkischstämmige in Deutschland eine positive Vorstellung von den Zeiten Mohammeds“ hat und sogar zur Hälfte der Befragten die Gesetze ihrer Religion über die Gesetze des Staates stellen.

Der Islamismus in seiner Radikalität und Ablehnung der freien humanitären Gesellschaft geht also weit über die Umfrage der 15jährigen Haupt- und Realschüler hinaus. Insoweit ist Tipis Aussage „Besonders schlimm ist für mich, dass der Islamismus auch vor unseren Schulen nicht Halt macht – vor den Orten, an denen unsere Werte und Überzeugungen gelehrt werden“ nur die halbe Wahrheit, denn die Islamisierung der Schulen ist kein Schulproblem, sondern ein gesellschaftliches Problem. Die Schüler kommen aus Elternhäusern mit einer fundamentalistischen Einstellung.

Immerhin stellt Tipi unmissverständlich klar: „Die Scharia steht in jedem Fall in einem klaren Gegensatz zu unseren demokratischen Überzeugungen, Werten und Gesetzen.“ Dazu gehört nach Aussage des CDU-Politikers die Gleichberechtigung, die Freiheit, der Schutz der Minderheit, die Regierung der Mehrheit. Diese Grundsätze sind für den integrationspolitischen Sprecher im Landtag unverhandelbar. Und dann kommt ein Satz, der aus dem Munde eines türkischstämmigen Abgeordneten überrascht: „Wer diese grundsätzlichen und grundgesetzlichen Überzeugungen nicht teilt, für den kann Deutschland keine Heimat sein.“

Wenn solche Sätze, die sonst eher von der AfD kommen, plötzlich im Raum stehen, muss es wirklich fünf nach Zwölf sein. Und in der Tat. Tipis Kolumne ist ein Weckruf für alle linksgrünen Traumtänzer, die weggucken. Als Beispiele nennt er muslimische Grundschüler, die massenhaft den Schwimmunterricht verweigern oder islamistische Schüler, die in Mathe das Plus-Zeichen nicht verwenden, weil es dem christlichen Kreuz ähnle. Für den Landtagsabgeordneten sind das, so wörtlich „erschreckende Vorboten einer nahenden Katastrophe.“ Man dürfe nicht zulassen, dass Fundamentalisten, Dschihadisten und Salafisten die Hoheit über die Köpfe der Kinder erlangen. Der Politiker ist fassungslos darüber, dass einige Kinder aus dem islamistischen Milieu bereits den Berufswunsch „Gotteskrieger“ im Klassenzimmer geäußert haben.

Messerscharf erkennt Tipi, wer für diese erschreckende Entwicklung mitverantwortlich ist und ist entsetzt, dass einige mit „Multi-Kulti-Romantik und falsch-verstandener Toleranz“ riskieren, dass eine bis dato freie Gesellschaft den Kampf um die eigenen Werte verliert. So wird ein CDU-Mann mit dem Ausdruck „Wir werden diesen Kampf verlieren“ zur Kassandra, verlangt nach klarer Kante und einer Marschroute gegen kulturelle und religiöse Rabatte, spricht sich für ein Kopftuchverbots an Schulen für alle Mädchen unter 14 Jahren und für ein Verbot aller salafistischer Aktivitäten aus, inklusive Abschiebung ihrer Akteure. Am Ende stellt sich fast die Frage. Ist Ismail Tipi noch in der richtigen Partei? Ist eine Politik mit einem Koalitionspartner möglich, der zu den Unterstützern der Islamisierung zählt? (KL)