Ryanair-Chef fordert „Muslim-Kontrolle“: Gutmenschen drehen durch

yanair Chief Executive Officer Michael O’Leary (Foto/Shutterstosk)

London – Wetterfähnlein Bild ist entsetzt und textet empört: „Entgleisung des Ryanair-Chefs!“. Was ist passiert? Der Chef des irischen Billigfliegers Ryanair, Michael O’Leary, löst heftigen Gegenwind aus, weil er in einem Interview mit der britischen Zeitung „The Times“ fordert, muslimische Männer am Flughafen strenger zu kontrollieren.

Der „Spiegel“ hyperventiliert: „Ryanair-Chef macht rassistischen Vorschlag für Flughafenkontrollen!“; er habe „für Entsetzen gesorgt“, schreibt der Focus.

Was der Billigflieger-Chef forderte, entspricht im Prinzip den in der Rasterfahndung  angewandten polizeilichen Verfahren und ist insofern nichts Neues – und erst recht kein Aufreger. Wenn es um die präventive „Vorfeldermittlung“ sogenannter rechter  Tätergruppen geht, können dieselben Maßnahmen aus Sicht derer, die hier an die Decke gehen, gar nicht hart genug sein; „alte weiße Männer“ können als Selektionsgruppe gerne unter Generalverdacht stehen – aber nicht muslimische Männer, aus deren Reihen nun einmal die meisten tödlichen Anschläge der jüngeren Zeit kamen, von 9/11 bis Paris.

„Terroristen sind in der Regel alleinreisende Männer“, sagte Michael O’Leary der in London erscheinenden Zeitung Times. „Man kann solche Dinge nicht sagen, weil es Rassismus ist, aber es sind im allgemeinen Männer muslimischen Glaubens“. Weiterhin kritisierte O’Leary laut Times die bestehende Flughafensicherheit und möchte, dass die Kontrollen für Familien weniger streng sein sollten, da „die Chancen, dass sie alle in die Luft jagen, gleich Null sind“.

Der Shitstorm der Gutmenschen, sprich linker „Wohltätigkeitsorganisationen“ im Verbund mit fundamentalistischen Muslimen und Vertretern des politischen Islams ließ nicht lange auf sich warten. Wie die Times weiter berichtet, warf ein Sprecher des Zentralrats der Muslime in Großbritannien dem Airline-Boss Islamophobie und Rassismus vor.

Ins gleiche Horn stieß der Labour-Abgeordnete Khalid Mahmood. Er erklärte der „Times“, mit seinen Äußerungen befeuere der Ryanair-Chef Rassismus. Als Steilvorlage diente dem linksradikalen Muslim der Amoklauf des durchgeknallten psychisch gestörten deutschen Einzeltäters Tobias R., dem bislang keinerlei Kontakte zu irgendwelchen Szenen nachgewiesen werden konnten. In Deutschland habe diese Woche „ein Weißer mehrere Menschen getötet“, schwadroniert er.

Der aus dem Scharia-Land Pakistan eingewanderte Mahmood, der seine Karriere bei einer linksradikalen englischen Gewerkschaft begann, ist allem Anschein nach, überzeugter Islamist. Laut Wikipedia lehnte Mahmood die Entscheidung des Birmingham College im Jahr 2013 ab, Studenten, die Schleier tragen, den Aufenthalt zu verbieten. Im Januar 2015 wurde er bei den British Muslim Awards für die Auszeichnung „Politiker des Jahres“ nominiert. Der Politiker, war 2009 wegen einem teuren Luxusaufenthalt mit seiner Freundin in einem Hotel in die Negativschlagzeilen geraten.

Auch in Deutschland ist man schwer empört. So twitterte die vielbeschäftigte und äußerst beliebte Muslima Sawan Chebli betroffen:

Screenshot:Twitter

 

Chebli´s Fangemeinde ist begeistert: „Ich fliege ab sofort mit Ryanair“, „Hoffentlich fliegt Ryanair dich direkt zum Mars“, und in Erinnerung an 9/11: „Wer waren noch mal die Täter? Und nein, die AfD saß nicht mit im Flugzeug“, sind nur einige der Kommentare ihrer Anhänger. (KL/DM)