Tilman Nagel: Was ist der Islam?

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Buchempfehlung

Dieses Buch rechnet mit dem Politischen Islam ab. Aber auch mit Medien, Institutionen, Regierungen, Behörden und Organisationen. Es rechnet ab mit denjenigen Islamwissenschaftlern, die eine Integrationsfähigkeit des Politischen Islams in westliche Gesellschaften und Wertevorstellungen herbeidichten.

In 20 Kapiteln auf 695 Seiten incl. 46 Seiten Inhaltsverzeichnis stellt der Autor den Islam vor. Er kennzeichnet den Politischen Islam als Regelwerk, das eine bis ins kleinste Detail reichende Lebensordnung darstellt. Nicht nur für Muslime, sondern für alle dem Islam Unterworfenen. Da, wo Muslime in der Mehrheit leben, gilt das auch für Nicht- Muslime, die nur geduldet werden.

Der Islam ist in nichts kompatibel mit unseren Gesetzen und unserer Verfassung.

So die zutreffende Feststellung des Autors.

Dieses Buch ist die passende Lektüre für Leute, die sich noch nie mit dem Islam beschäftigt haben. Ebenso für Menschen, die sich bereits mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Ob „Anfänger“ oder „Fortgeschrittener“. Dieses Buch ist für jeden lehrreich.

Eine Einführung zu Islam, Mohammed, Allah, Hadith, Koran und Scharia bieten die ersten 6 Kapitel  die mit „Grundsätzliches“ eingeleitet werden.

Nach diesen ersten 6 Kapiteln, wird deutlich, dass Ähnlichkeiten mit unserem Gottesverständnis, unserer Religion nicht vorhanden sind. Dass unser Gesellschaftssystem nicht mit dem Politischen Islam kompatibel ist. Dieser strebt nach Hegemonie. Er ist Herrschaftssystem, das darauf ausgerichtet ist, alle anderen Systeme zu stürzen.

Von Kapitel 7 bis Kapitel 19 zeigt der Autor auf, was der Politische Islam lehrt. Über das Jenseits, über Kalifat, Imamat, Sultanat, über den Dschihad, die Sunniten, Schiiten, über Sufismus, Riten, Rationalismus und über Salafismus. Über das Menschenbild im Islam. Über die Ansichten Mohammeds zu den Themen Frauen, Ehe und Nicht- Muslime.

Kapitel 20 trägt den Titel: „Was ist Islamwissenschaft?“

Hier wird klar, dass alles, was Tilman Nagel über den Islam ausführt, längst bekannt ist. Alles, was er über die Geschichte und den Religionsstifter Mohammed schreibt, über den Totalitarismus und den Weltherrschaftsanspruch, all das steht auch ohne Internet längst an Wissen zur Verfügung.

Quelle: Frankfurter Erklärung