Duisburg: Verbot knapper Bikinihöschen – Nach Protesten rudern Verantwortliche zurück

In den Niederrhein Thermen in Duisburg wurde ein Verbot knapper Badehöschen verhängt. Nach heftigen Protesten in den sozialen Netzwerken rudern die Verantwortlichen nun zurück.

Die Bürgerbewegung PAX EUROPA berichtete über den dreisten Versuch, die islamische Kleiderordnung Scheibchenweise in Duisburg durchzusetzen. Die neuen Regeln zur Badebekleidung wurden in den sozialen Netzwerken heiß diskutiert.

Die Freizeit Metropole Ruhr, zu der die Niederrheintherme gehört, hat nach eigenen Angaben diese Schilder am Mittwoch entfernen lassen. Geschäftsführer Jürgen Hecht erklärt, dass die Badeordnung lediglich fordere, dass der Schambereich eines Badegastes im Nicht-FKK-Bereich bedeckt sein müsse. „Dies bedeutet definitiv kein Verbot für Bikinis, Tankinis oder Ähnliches in unseren Bädern und so auch nicht in der Niederrhein-Therme im Revierpark Mattlerbusch.“ Eine reduzierte Badekleidung sei heute Bestandteil des Modespektrums, die teilweise in den hauseigenen Shops auch selber zum Verkauf angeboten würden.

Hecht sagt, dass Mitarbeiter mit den Schildern wohl „übers Ziel hinaus geschossen“ seien. Wer zuvor Kritik an zu knappen Badehöschen im Bad geäußert hat, kann er nicht sagen. Eine Sprecherin hatte am Tag zuvor von Beschwerden – vor allem von Familien mit Kinder – berichtet.

Offenbar sei ein Mitarbeiter der Niederrhein Therme mit den Schildern “über das Ziel hinausgeschossen” erklärte der Sprecher der Freizeitmetropole Ruhr, Jürgen Hecht. Was das Ziel ist und inwieweit darüber schon mal hinausgeschossen wurde, bleibt unklar. „Ich wünsche mir mehr Toleranz in der Gesellschaft und dass man auch einfach mal wegsieht, wenn einem etwas nicht passt“, sagt der 50 Jahre alte Hecht.

Der Betriebsleiter des Aqua Parks in Oberhausen, Jens Vatheuer, betont, dass es in seinem Bad keinerlei Bekleidungsbeschränkungen gäbe. In Oberhausen wolle niemand Sittenpolizei spielen.

Die Begründung im Mattlerbusch, dass Familien und deren Kinder sich über die Badebekleidung anderer Gäste beschwert hätten, kennt er so nicht. Er habe noch nie Kinder erlebt, die von sich aus die Badekleidung anderer kommentieren würden. Das sei wohl eher eine Projektion der Eltern: „Sind Kinder im Spiel, wird es immer emotional“, hat er festgestellt.

Quelle: WAZ

Das Beispiel zeigt: Es lohnt sich Haltung zu zeigen und sich gegen die immer mehr um sich greifende Islamisierung aufzulehnen.