Säugling bekommt vor muslimischer Beschneidung Überdosis an Narkosemittel

von

Ulrike Braukmann

 

In Wien wurde einem erst 17 Tage alten Baby, vor der Entfernung seiner Vorhaut eine Überdosis eines Narkosemittels verabreicht.

Die Beschneidung nach muslimischen Ritus sollte in einer Wohnung von einem Arzt vorgenommen werden. Bei der vorgenommenen Narkotisierung kam es zu einer Überdosierung des Narkosemittels.

Der Säugling musste noch vor Ort notfallmedizinisch versorgt werden. Danach kam er mit dem Rettungswagen in eine Klinik. Mittlerweile ist der Zustand des kleinen Jungen wieder stabil.

Das medizinische Material des österreichischen Arztes wurde von der Polizei sichergestellt.

Gegen den Arzt wird nun wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung ermittelt.

Die privat vorgenommene Entfernung der Vorhaut von Buben ist in Österreich nicht grundsätzlich verboten, wenn sie zumindest von einem in Österreich niedergelassenen Arzt durchgeführt wird

Quelle Kurier

Nach oben scrollen